Binäre Optionen Assets

Binäre Optionen werden von jedem bekannten Broker auf vier Assetklassen angeboten:  

  • Aktienindizes
  • Einzelaktien
  • Forexwerte (Devisenpaare)
  • Rohstoffe

Darüber hinaus leiten sehr wenige Broker auch Binäre Optionen auf Anleihen, Rentenpapiere sowie andere Indizes (zum Beispiel Rohstoffindizes) ab, doch das bleiben Ausnahmen. Entscheidend für den Trader ist die Auswahl an Assets innerhalb der genannten vier Klassen.

Bevorzugen einzelne Binäre Optionen Broker bestimmte Märkte?

In der Tat ist das zu beobachten, denn einige Broker kommen aus dem Forexbereich und weisen daher ein sehr breit gefächertes Forex-Segment auf, andere fokussieren auf Aktien rund um den Globus und auch auf interessante Indizes wie den Tadawul (Leitindex von Saudi-Arabien) oder den Sensex (Indien). Der Rohstoffbereich ist höchst unterschiedlich bestückt, manche Broker haben kaum mehr als Gold, Silber und Öl im Programm, andere glänzen mit einer breiten Palette von Edelmetallen sowie Industrie-, Agrar- und Energierohstoffen. Wer gern sein Portfolio breit diversifizieren will, sollte bei der Brokerwahl auf die Zahl der Assets achten. Um 30 bis 40 Einzelwerte bietet praktisch jeder Broker an, doch bei einigen Binäre Optionen Brokern sind es auch über 200 Werte, und das kann schon interessant sein, weil der Trader auf diese Weise die häufigen Korrelationen (und umgekehrten Korrelationen) zwischen Dax, Dow, Gold, Silber, dem Eurodollar und Öl vermeiden kann. 

Binäre Optionen auf Forex-Werte

Die Forex bietet eigentlich das interessanteste Feld für Binäre Optionen, weil in diesem höchst liquiden Markt der Währungspaare permanente Bewegungen an der Tagesordnung sind - Stillstand (wie bei manchen Aktien) gibt es praktisch nicht. Gerade wer sehr schnelle Binäre Optionen im Bereich von 30 bis 120 Sekunden handeln möchte, wird am ehesten in der Forex fündig. Ein weiterer Punkt aus Sicht der Broker kommt hinzu: Es sind viele Forex-Broker, die nach 2008 zusätzlich das Feld der Binären Optionen erschlossen haben und es jetzt zuverlässig und mit großer Expertise beackern. Trader merken das an scheinbar kleinen, aber essenziellen Details: Bei Touch- und Range-Optionen etwa werden die entsprechenden Grenzen vom Broker sehr sinnvoll vorgegeben. Im Programm eines jeden Binäre Optionen Brokers sind die Majors, das sind die Paare EUR/USD, EUR/JPY, USD/JPY, EUR/CHF, USD/CHF, USD/GBP, EUR/GPB sowie JPY/CHF und natürlich jeweils deren Umkehrungen. Jedoch sollten Trader beachten, dass die Minors - etwa der kanadische oder australische Dollar gegen eine Majorwährung - und erst recht die Exoten wie der südafrikanische Rand häufig für schöne Kurssprünge gut sind.

Indizes

Für Aktienindizes kann analog zum Forex-Markt festgestellt werden, dass jeder Binäre Optionen Broker die wichtigsten Indizes im Programm hat: Dow Jones & DAX, S&P 500 und CAC 40, FTSE 100 oder IBEX 35 fehlen fast nirgendwo. Wie schon vorn erwähnt kann es sehr reizvoll sein, die Indizes der boomenden Börsen im Nahen Osten, den türkischen ISE 30, den brasilianischen Bovespa, den gerade (2014) abstürzenden russischen RTS (und auch den russischen RTX) oder den Straits Times Index aus Singapore zu handeln. Hier ist jedoch ein wichtiger Fakt zu beachten: Auf unabhängigen Börsenplätzen werden Exoten nicht oder nur unzureichend abgebildet. Der Trader ist also vollständig auf die Kursfeststellung seines Brokers angewiesen.

Binäre Optionen auf Aktien

In diesem Segment sind die größten Unterschiede zwischen Binäre Optionen Brokern festzustellen. Einige der Broker legen ihren Fokus auf Blue Chips, immerhin auf diejenigen aus den wichtigen Indizes wie Dow Jones, Dax oder S&P 500. Andere Broker punkten hier mit vielen Dutzend Werten rund um den Globus, darunter Nebenwerte, die teilweise eine ganz erstaunliche Performance aufweisen. Das kann höchst interessant sein und generiert für die Trader die Chance zu sehr hoher Diversifikation. Und gerade darauf kommt es bei Binären Optionen an. Da kein Stopplossmanagement vorgesehen ist, kann das Risiko am besten begrenzt werden, wenn jeweils kleinere Kapitaleinsätze auf möglichst viele, sich völlig verschiedene Werte gesetzt werden. Unter den Blue Chips werden immer wieder Apple, Google, Coca-Cola, Facebook, Daimler, BMW, Allianz, Axa, Renault, Vodafone oder BP anzutreffen sein. 

Rohstoffe mit Binären Optionen handeln

Zu den Rohstoffen gehören die Edelmetalle Gold und Silber, bei einigen Brokern kommen noch Platin und Palladium hinzu. Öl sollte nicht fehlen, Erdgas ist seltener anzutreffen. Wenn ein Broker im Rohstoffbereich gut aufgestellt ist, hat er die wichtigen Industrierohstoffe Kupfer, Aluminium, Blei, Nickel, Zink und Zinn im Programm, unter den Agrarrohstoffen dominieren Kaffee, Weizen, Baumwolle, Mais und Orangensaft. Es bleibt allerdings zu konstatieren, dass der Rohstoffbereich bei den meisten Binäre Optionen Brokern unterbesetzt ist. Das ist nicht unbedingt schlimm, wenn die Gesamtzahl der Assets hoch genug ausfällt, zumal für das Rohstofftrading einiges an Expertise nötig ist.

Fazit zu den Handelsgütern bei Binären Optionen

Bei aller Vielfalt sollte kein Trader den Wald von Bäumen nicht mehr sehen können. Zu empfehlen ist eine Auswahl nicht korrelierender Werte, also entweder Dax oder Dow, entweder Gold oder Silber, entweder Öl oder Gas. Wer bei Aktien diversifizieren möchte, sollte die Regionen rund um den Globus verteilen: Ein indischer Wert bewegt sich meist anders als eine europäische oder amerikanische Aktie.

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit binären Optionen, Forex und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des Gesamtkapitals führen. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
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