Negative Balance Protection Policy bei Admiral Markets

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Der Online Broker Admiral Markets teilt zum 9. April 2015 über seinen Kundenservice mit, dass nach den Turbulenzen in der Forex - ausgelöst vorrangig durch die Schweizer Nationalbank - die Negative Balance Protection Policy in Kraft getreten ist.

Die Negative Balance Protection ist ein Mechanismus, der Forex-Kunden von Admiral Markets vor einem negativen Kontosaldo aufgrund unerwarteter Währungsturbulenzen schützt. Stopps für Positionen könnten dann nicht mehr greifen. Solche Turbulenzen hatte es gegeben, nachdem die SNB (Schweizer Nationalbank) im Januar 2015 den Wechselkurs des Franken zum Euro wieder freigegeben hatte, der zuvor schon mehrjährig an eine Untergrenze von 1,20 Franken für einen Euro gekoppelt gewesen war.

Kontoausgleich bei Admiral Markets

Der Broker hat nun die wenigen Kundenkonten, die tatsächlich unerwartet ins Minus gerutscht waren, aus eigenen Mitteln ausgeglichen. Es waren nur wenige Kunden (eine Zahl im einstelligen Bereich) betroffen, da an sich die Sicherheitsmechanismen bei Admiral Markets gut funktionieren. Dennoch verpflichtet sich der Broker mit der Negative Balance Protection Policy, Rückstände zu beheben, die trotz eines gesetzten Kundenstopps entstehen. Das konnte im Falle der Wechselkursfreigabe des Franken in seltenen Fällen passieren, weil der Franken-Euro-Kurs nach Bekanntgabe dieser Freigabe binnen Sekunden einen Kurssprung machte, der nach rund einer Minute 20 % erreichte. Dem hält ein elektronisches System nicht vollständig stand. Die Negative Balance Protection Policy gehört zu den neuen Kontomodellen bei Admiral Markets, die im Herbst 2014 erstmals eingeführt worden waren. Zu diesen Konten gehören des Weiteren sehr niedrige Spreads und weitere Vorteile. Die Negative Balance Protection Policy gleicht Verluste bei extremen Volatilitäten aus, die oft durch besondere Marktereignisse entstehen. Schon in der Vergangenheit hatte Admiral Markets mit der Policy Verluste von Kunden unbürokratisch ausgeglichen, wenn diese durch solche Marktereignisse entstanden waren, die ein elektronisches System nicht in jedem Fall managen kann. Dabei muss es sich nicht einmal um das System des Brokers, es kann sich auch um die Plattformen an einer ausführenden Börse oder beim Emittenten eines Wertpapiers, von Währungen oder eines Derivates handeln.

Sie möchten sich über Admiral Markets näher informieren? Dann lesen Sie unseren Admiral Markets Testbericht.

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