Capex.com im Test: unsere Erfahrungen 2021

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Der CFD-Broker Capex hat seinen Firmensitz in Zypern. Der Broker gehört zu den sehr jungen Anbietern auf dem Markt, das Jahr der Gründung ist mit 2016 angegeben. Innerhalb von kurzer Zeit erhielt Capex einige Auszeichnungen, die Zahl der Anmeldungen von Tradern auf der ganzen Welt ist stetig gestiegen. Capex hat sich auch als offizieller Sponsor bereits einen Namen gemacht und unterstützt unter anderem Juventus Trading. Tradern im In- und Ausland gefällt vor allem das vielseitige Handelsangebot mit den günstigen Kosten. Positiv fällt im Test das Spektrum der Möglichkeiten für die Ausbildung von neuen Händlern auf. Offenbar legt der CFD-Broker großen Wert darauf, seine Kunden Schritt für Schritt an das Trading heranzuführen. Dieser Ansatz ist verständlich, denn nur ein Trader, der die Prozesse an den Märkten wirklich versteht, wird seine Transaktionen langfristig zu seinen Gunsten ausrichten.

Capex.com im Überblick

Capex.com Screenshot
Capex.com Website

Capex.com Vorteile:

  • Vielfältiges Handelsspektrum
  • Keine Provisionen
  • Umfassendes Schulungsmaterial
  • Keine Inaktivitätsgebühr

Minuspunkte im Test:

  • Hotline am Wochenende nicht besetzt
*Hinweis: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko.

Sitz und Regulierung

Nach den Angaben auf der Webseite ist der Sitz des Unternehmens in Zypern. Capex unterhält allerdings heute schon mehrere zusätzliche Niederlassungen zum Beispiel in Rumänien, in Abu Dhabi, in Südafrika und in Spanien. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, weitere Niederlassungen zu eröffnen, wenn das Wachstum der Kunden und die Kundenstruktur das Potenzial dazu bieten.

Die zypriotische Finanzaufsichtsbehörde CySec – die Securities and Exchange Commission – hat den CFD-Broker schon kurz nach seiner Gründung im Jahr 2016 mit einer Lizenz ausgezeichnet. Sie wird mit einer Reihe von Registrierungen erweitert, die aus nahezu allen Ländern stammen, in denen Capex schon heute eine wachsende Anzahl an Kunden verzeichnet. Somit ist es nur konsequent, dass auch die deutsche Finanzaufsichtsbehörde – die BaFin – eine Registrierung des Brokers vorgenommen hat. In Europa ist der CFD-Broker von mehr als 25 Aufsichtsbehörden registriert.

Abgesichert ist das Finanzgeschäft des Brokers auch durch die MiFID. Das ist die innerhalb des EU-Raums anwendbare Richtlinie. Sie ermöglicht es dem Broker, seine Produkte innerhalb der Europäischen Union anzubieten. Capex zählt schon heute über 10.000 Trader weltweit. Die Zahl der Kunden auf der ganzen Welt erhöht sich kontinuierlich weiter. Ein wichtiges Kriterium für die Erteilung einer Lizenz oder einer Registrierung ist die strenge Abgrenzung der angelegten Kundengelder von dem eigenen Vermögen des Brokers. Capex kommt dieser Vorgabe nach und beweist auch dadurch ein hohes Maß an Seriosität zur Sicherheit seiner Kunden.

Kontoeröffnung

Die Eröffnung eines Handelskontos ist bei Capex innerhalb kurzer Zeit erledigt. Der Broker bietet drei verschiedene Konten an. Das Essential ist eher für Einsteiger und für Gelegenheitstrader gedacht. Das Original spricht aktive Trader an, während das Signature für Profis gedacht ist. Bei der Eröffnung des Kontos muss sich der Händler für ein Konto entscheiden, das im späteren Verlauf des Handels natürlich noch verändert werden kann. Dazu ist es erforderlich, sich nach der jeweiligen Mindesteinzahlung für den entsprechenden Kontotyp zu richten. Für die Eröffnung des Essential-Kontos ist eine Einzahlung von 1.000 US-Dollar nötig. Das Original ist mit einem Betrag von 5.000 US-Dollar zu eröffnen. Für ein Signature-Konto fallen 25.000 US-Dollar an.

Capex.com Konten

Die Konten sind so konzipiert, dass das Signature-Konto die besten Leistungen bietet. Aufgrund der hohen Einzahlung wird in der Regel aber ein entsprechend hohes Handelsvolumen gefordert. Deshalb dürfte das Signature-Konto in erster Linie für Profi-Trader interessant sein. Einsteiger fühlen sich vermutlich besonders von dem Essential-Konto angesprochen. Der Trader sollte sich schon bei der Kontoeröffnung darüber im Klaren sein, welches Transaktionsvolumen er voraussichtlich abwickelt, um sich von Anfang an für das passende Konto zu entscheiden. Das erspart den Wechsel zu einem späteren Zeitpunkt. Hinsichtlich der wichtigsten Leistungen unterscheiden sich die drei Kontoarten nicht. Allerdings sind mit dem Signature-Konto einige zusätzliche Assets verbunden, die für allem bei Profi-Tradern gut ankommen dürften.

Um sich bei Capex zu registrieren, sind lediglich drei Schritte nötig. Danach kann der Trader mit dem Handel beginne. Bei der Kontoeröffnung ist eine Aussage erforderlich, ob bereits Erfahrungen mit dem Trading und den angebotenen Finanzinstrumenten bestehen. Damit schützt der Broker sich selbst und sorgt gleichzeitig dafür, dass sich der Händler über die Tragweite der von ihm gewählten Handelsinstrumente im Klaren ist. Insbesondere heißt das, dass er das Risiko seiner Transaktionen im CFD-Handel fundiert einschätzen kann.

Bei der Registrierung muss der Händler lediglich eine E-Mail-Adresse und ein Passwort angeben. Erst danach werden die persönlichen Daten erfragt. Außerdem ist eine Identifizierung erforderlich. Es genügt beispielsweise die Vorlage eines Reisepasses oder eines Personalausweises. Um den Nachweis des Wohnsitzes zu erbringen, muss der Händler beispielsweise eine Telefonnummer im Festnetz angeben, einen Bankauszug vorlegen oder einen Auszug der Kreditkarte einreichen. Die darauf vermerkten Zahlungen können geschwärzt werden, wichtig ist allerdings die Abbildung der Adresse mit dem Wohnsitz.

Abgeschlossen wird die Registrierung und die Kontoeröffnung mit der Angabe der Währung. Trader in Deutschland geben hier den Euro ein, er ist in der Maske vorbelegt, wenn der Trader Deutschland als seinen Wohnsitz angibt. Die Handelskonten sind mit einem negativen Guthabenschutz ausgestattet. Dadurch ist es nicht möglich, einen negativen Saldo zu erreichen. Für den Händler bedeutet das, dass er durch den Handel zwar sein investiertes Geld in voller Höhe verlieren kann. Darüber hinaus besteht allerdings keine Nachschusspflicht, so dass weitere Verluste nicht möglich sind.

Mindesteinzahlung

Capex verlangt eine Mindesteinzahlung in Höhe von 100 US-Dollar. Nur mit der Mindesteinzahlung lässt sich das Konto eröffnen. Die Mindesteinzahlung liegt deutlich unter dem Handelsvolumen, das für jedes Konto vorgesehen ist. Ein Konto zu eröffnen, ist also schon mit einem geringen Einsatz möglich.

Handelsangebot

Über Capex lassen sich etwa 2.100 Finanzinstrumente handeln. Von großer Bedeutung ist das Segment „Devisen“, hier stehen mehr als 55 Währungspaare zur Verfügung. Darunter fallen natürlich sehr beliebte Devisenpaare, es sind aber auch einige Exoten dabei. Zu den gefragten Währungspaaren gehören GPB/USD, EUR/USD, USD/JPY, AUD/USD und USD/CHF. Die Spreads hängen von dem gewählten Devisenpaar ab. Bei dem Währungspaar EUR/USD oder GPB/USD sind die Spreads mit 1,8 angesetzt, bei AUD oder CHF gegen USD liegen sie bei 3.

Aktien können bei dem CFD-Broker als CFDs gekauft und verkauft werden. Dazu gehören Aktien wie Netflix und Tesla, Amazon, Apple und Facebook, um nur einige sehr beliebte Wertpapiere zu nennen. Das gesamte Handelsangebot von Capex deckt mehr als 2.000 internationale Aktien ab. Somit ist der Handel auf den europäischen Märkten, aber auch auf den US-amerikanischen, auf den asiatischen und auf den britischen Märkten möglich. Einen weiteren Schwerpunkt des Handelssortiments machen Kryptowährungen aus. Capex bietet Kryptowährungen ebenfalls in Form von CFDs an. Zu handeln sind zum Beispiel Ethereum, Ripple oder Bitcoin, die Höhe des Spreads richtet sich wiederum nach der gewählten digitalen Währung.

Ergänzt wird das Spektrum durch über 15 Rohstoffe. Dazu gehören Gold und Silber, Platin und Palladium. Auch Zucker, Kaffee, Mais oder Reis gehören zu den Rohstoffen, die über Capex handelbar sind. Somit decken diese CFDs die harten und die weichen Rohstoffe ab. Nicht zu unterschätzen ist auch die Nachfrage nach CFDs auf ETFs. Capex hat derzeit etwa 40 ETFs im Angebot.

Handelsplattformen

Capex stellt für den Handel zwei Varianten zur Verfügung: den browserbasierten WebTrader und die Desktop-App MetaTrader 5. Der Händler ist mit beiden Tools sehr gut beraten, denn sie bieten viele nützliche Funktionen für Einsteiger und für Fortgeschrittene an, um einen schnellen und effektiven Handel zu ermöglichen.

Capex.com Webtrader

Der Webtrader ist ein internetbasiertes Tool und steht damit auf jedem Endgerät zur Verfügung. Die Oberfläche gilt als nutzerfreundlich und leicht zu bedienen. Durch mehrere Charttypen mit unterschiedlichen Laufzeiten ist eine Analyse der Finanzinstrumente aus verschiedenen Blickwinkeln möglich. Der Händler kann gleichzeitig bis zu zehn Charts verfolgen. Die Kontoansicht kann nach Bedarf eingestellt werden. Der Trader hat die Möglichkeit, sich seine Oberfläche individuell zu konfigurieren und ganz auf seinen persönlichen Prozessablauf einzustellen. So ist ein effektiver Handel möglich, auch kurzfristige Transaktionen lassen sich schnell und mit wenigen Klicks anstoßen. Von großer Bedeutung sind die kontinuierlich einlaufenden News aus der Finanz- und Wirtschaftsbranche. Sie beeinflussen Kauf- und Verkaufsentscheidungen unmittelbar und sind deshalb für den Händler jederzeit ersichtlich. Der Webtrader ist vor allem für Händler konzipiert, die nicht immer von ihrem eigenen Gerät aus arbeiten können und die auch auf fremden Endgeräten eine gewohnte Oberfläche mit bekannten Funktionen nutzen wollen. Wer regelmäßig an unterschiedlichen Endgeräten arbeitet, dürfte an dem Webtrader Gefallen finden.

Die Desktop-App MetaTrader 5 ist eine Weiterentwicklung des MetaTrader 4 und bei Tradern weltweit äußerst gefragt. Der MetaTrader bietet eine Fülle von Analysen in Echtzeit und hält dadurch fortlaufend wichtige Impulse für den Kauf und Verkauf bereit. Die Nutzeroberfläche ist leicht zu bedienen und intuitiv zu verstehen. So ist eine Transaktion mit wenigen Klicks durchgeführt. An den umfassenden Analysemöglichkeiten dürften vor allem erfahrene Trader Spaß haben, denn sie geben die Möglichkeit, eine Transaktion zuvor unter verschiedensten Aspekten zu beleuchten.

Nicht zu unterschätzen ist der Zugriff auf externe Tools. Sie erweitern die Funktionen der internetbasierten Oberfläche und geben dem Trader die Chance, sich noch detaillierter zu informieren, bevor man eine Transaktion vornimmt.

Capex.com Mobile

Die App: Mobiles Handeln möglich?

Der CFD-Broker stellt derzeit keine App für den mobilen Handel zur Verfügung. Kunden, die mobil handeln wollen, können aber den MT5 und den Capex Webtrader nutzen, mobil traden ist bei Capex also problemlos möglich.

Einzahlung/Auszahlung

Bei Capex hat der Trader die Wahl unter mehreren sicheren Methoden für die Ein- und Auszahlung. Besonders beliebt sind die herkömmlichen Methoden Kredit- und Debitkarten. Natürlich ist auch eine Überweisung, eine Sofort- oder Expressüberweisung möglich. Wer gerne mit Bezahldiensten arbeitet, nutzt Neteller, Skrill oder Trustly.

Demokonto

Zu Übungs- und Testzwecken bietet Capex ein Demokonto an. Das virtuelle Guthaben auf dem Demokonto beträgt 10.000 US-Dollar. Das Demokonto bietet gute Möglichkeiten, die Plattform mit allen wichtigen Transaktionen zu testen und das Trading im Detail kennenzulernen. Auf dem Demokonto können viele Abläufe kopiert werden, so dass man seine eigenen Strategien für den Handel kontinuierlich verfeinern kann. Das virtuelle Guthaben besteht aus Spielgeld, der Trader handelt also nicht mit Echtgeld. Er geht somit auch kein Risiko ein, selbst wenn eine Transaktion zu einem Verlust des virtuellen Guthabens führt, bleibt sein Geld davon unberührt.

Zusätzlich zum Demokonto hat der Trader Zugriff auf die Trading Academy von Capex. Hier sind unzählige Webinare zu Schulungszwecken hinterlegt. Dazu gehören auch die typischen Themen für Einsteiger wie zum Beispiel zu Charts, Devisen oder Kryptos. Sehr interessant dürfte das Finanzwörterbuch sein. Jeder Händler hat beliebig Zugriff auf das Demokonto und die Unterlagen in der Trading Academy und kann sein Wissen dadurch kontinuierlich ausbauen.

*Hinweis: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko.

Kundenservice/Support

Die Hotline ist an den Tagen Montag bis Donnerstag von 07.00 Uhr GMT bis 01.00 GMT besetzt. Freitags beginnt der Support um 07.00 Uhr und geht bis 00.00 Uhr. Kommuniziert wird per E-Mail oder per Telefon. Der Support steht in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch und Italienisch zur Verfügung.

So seriös ist der Broker

Der CFD-Broker macht insgesamt einen sehr guten Eindruck. Er wirkt seriös und kundenorientiert. Hervorzuheben sind die Regulierungen in den unterschiedlichsten Ländern, die auch dem Anlegerschutz Rechnung tragen. Es gibt keinen Grund, die Seriosität von Capex anzuzweifeln.

Untermauert wird dieser Eindruck auch durch die Auszeichnungen, die der junge CFD-Broker bereits erhalten hat. So wurde er 2018 mit dem Provider Award ausgezeichnet, hervorgehoben wurde von Forex Awards besonders der gute Dealing Room. Im Jahr 2019 erhielt der Broker die gleiche Auszeichnung.

Capex.com Awards

Fazit: Unsere Erfahrungen

Nach unserer Einschätzung ist Capex uneingeschränkt für das Trading zu empfehlen. Dank der über 2.100 Assets dürften sich vor allem Profi-Trader angesprochen fühlen. Anfänger werden Gefallen an der Academy finden, die sicher auch für erfahrene Trader noch die eine oder andere interessante Lerneinheit bietet. Wer einen CFD-Broker mit einem vielseitigen Handelsspektrum sucht, dürfte mit Capex zufrieden sein.

*Hinweis: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko.
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