Wie funktioniert Forex?

Vereinfacht erklärt funktioniert Foreign Exchange wie der Umtausch einer Währung für den nächsten Urlaub: Vor dem Reisebeginn tauscht man Euro in die gewünschte Fremdwährung. Nach dem Urlaub tauscht man die Fremdwährung zurück in Euro. Der Wechselkurs vor dem Urlaub wird meist nicht dem Kurs nach der Rückkehr entsprechen, weil er sich je nach Angebot und Nachfrage ändert. Aus dem Prinzip sich ändernder Wechselkurse entstehen Gewinne und Verluste.

 

Gewinne und Verluste entstehen aus schwankenden Kursen

Wie jeder Preis wird auch der Wechselkurs für eine Währung durch das Prinzip von Angebot und Nachfrage bestimmt. Ist beispielsweise der Euro gerade sehr gefragt, weil viele Menschen in den Ferien ins Euroland reisen und ihre Währung gegen Euro tauschen möchten, gewinnt der Euro an Wert. Ist der Euro nicht nachgefragt, weil niemand tauschen möchte, sinkt der Wechselkurs. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht den Zusammenhang: Wenn ein Europäer in die USA reist, muss er Euro in US-Dollar tauschen. Beim Antritt der Reise bekommt man 1,40 USD für einen Euro. Tauscht man 500 Euro um, erhält man dafür 700 USD. Kommt kann zwei Wochen später wieder nach Hause, kann man die nicht benötigten Dollar wieder zurücktauschen, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Angenommen, es bleiben 250 USD übrig, die nun zu einem verringerten Kurs von 1,30 USD pro Euro getauscht werden. Dann bekommt man etwa 190 Euro zurück. Wäre der Kurs bei 1,40 USD konstant geblieben, hätte man durch den Rücktausch nur rund 180 Euro erhalten. Durch den gesunkenen Kurs des US-Dollar hat man also einen Gewinn erzielt und Geld verdient. Mit der Änderung des Wechselkurses verändern sich letztlich auch die Kosten, wenn man eine Währung mit einer anderen kaufen und bezahlen will. Man kauft eine Währung, behält sie, bis eine Änderung des Wechselkurses eintritt und tauscht dann zurück. So entsteht ein Gewinn oder ein Verlust aus Fremdwährungsgeschäften. Dieses Prinzip ist die Ursache dafür, dass erfahrene Trader auf dem Weg des Foreign Exchange durchaus lukrative Gewinne erzielen.

 

So arbeiten professionelle Händler

Während Reisende eher zufällig von schwankenden Wechselkursen profitieren, setzen Experten am Markt strategisch auf sich ändernde Tauschkurse. Dazu behalten sie den Markt kontinuierlich im Auge und beobachten das wirtschaftliche und das politische Umfeld. Faktoren wie die politische Stabilität, das allgemeine Wirtschaftswachstum, das Zinsniveau am Markt oder das weltpolitische Geschehen haben großen Einfluss auf die Entwicklung der Kurse. Währungskurse können innerhalb von Sekunden fallen oder steigen. Somit ändert sich auch das Verhältnis zu anderen Währungen unter Umständen im Minutentakt. Ein erfahrener Trader kann aus jeder Kursbewegung einen Gewinn ziehen. Dazu setzt er auf steigende und auf fallende Kurse. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die wichtigsten Währungspaare, die auch am häufigsten gehandelt werden. Besonders beliebt ist der Währungstausch der Paare US-Dollar gegen Schweizer Franken, US-Dollar gegen Japanische Yen, Britische Pfund gegen US-Dollar, Euro gegen US-Dollar, Euro gegen Schweizer Franken, Euro gegen Japanische Yen, Euro gegen Britische Pfund. Somit arbeiten Trader vorrangig mit den Währungen US-Dollar, Schweizer Franken, Japanische Yen, Britische Pfund und Euro. Natürlich können auf dem internationalen Parkett noch weitaus mehr Währungen getauscht werden. Letztlich deckt der Foreign Exchange den Handel mit jeder beliebigen Fremdwährung ab. Doch aus dem Tausch der wirtschaftsstarken Währungen ergibt sich für den Händler die größte Wahrscheinlichkeit, ein lukratives Geschäft zu machen.

 

So wichtig ist das wirtschaftliche Geschehen

Die fünf genannten Währungen spielen in der Weltwirtschaft mit Abstand die größte Rolle. Im internationalen Handelsverkehr wird verstärkt mit diesen Währungen gearbeitet. Viele Wirtschaftsgüter werden auf den globalen Märkten nur in einer einzigen Währung gehandelt. Allen voran Rohstoffe wie Öl werden an den internationalen Börsen vorrangig in US-Dollar gekauft und veräußert. Bei anderen Währungen ist letztlich die Gefahr politischer oder wirtschaftlicher Unruhen in den jeweiligen Heimatländern zu groß, sie könnten unmittelbar und innerhalb kürzester Zeit dazu führen, dass auch ein erfahrener Trader sehr viel Geld verliert. Dieses Risiko ist selbstverständlich auch bei den gängigen Währungskonstellationen gegeben, doch sie dürften auch für Experten leichter einzuschätzen sein. Auch ist die Nachfrage nach exotischen Währungen eher moderat, sie spielen im internationalen Handelsverkehr nur eine untergeordnete Rolle. Aufgrund dieser schwachen Nachfrage ist wiederum der Wechselkurs niedrig. Somit führt eine geringe Nachfrage nach Devisen zu einem niedrigen Tauschkurs, der auch nicht dazu geeignet ist, die Wirtschaft des Landes anzukurbeln. Gerade eine schwache Währung ist eine der größten Gefahren für jede Binnenwirtschaft, deshalb sind Volkswirtschaftler und Politiker immer daran interessiert, den Währungskurs auf einem angemessenen Niveau zu halten. Deshalb konzentrieren sich auch Profi-Trader auf etablierte Währungspaare und erzielen aus deren kurz- und mittelfristigen Kursschwankungen interessante Gewinne.

 

Devisen werden heute online gehandelt

Wer verstanden hat, warum der Handel mit Fremdwährungen ein lukratives Unterfangen sein kann, stellt meist sofort die Frage, wie das Trading heute abläuft. Natürlich ist es möglich, Geld an den internationalen Flughäfen oder bei jeder größeren Bank zu tauschen. Doch was für den Reisenden meist bequem funktioniert, ist im schnelllebigen Handelsgeschäft undenkbar. Deshalb spielt der Tausch von Währungen als Bargeld am Flughafen oder bei der Bank nur noch eine untergeordnete Rolle. Das Internet hat den Tausch von Geldscheinen im internationalen Handelsgeschäft fast vollständig abgelöst. Der Kauf und Verkauf von Devisen findet heute online statt. Professionelle Trader bedienen sich ebenso wie Anfänger eines etablierten Online-Brokers. Der An- und Verkauf von Fremdwährungen wird über diesen Online-Broker abgewickelt, der seine internen und externen Handelsprozesse vollständig auf den schnellen und reibungslosen Ablauf abgestimmt hat.

Einsteiger in der Welt des Online-Handels haben eine Reihe von sehr etablierten Brokern zur Auswahl, die alle auf den schnellen Handel von Fremdwährungen spezialisiert sind. Wer sich erstmals mit den etablierten Brokern beschäftigt, sollte auf einige wichtige Kriterien achten. Im Idealfall entscheidet man sich für eine Plattform, die nutzerfreundlich aufgebaut und leicht zu bedienen ist. Einige bekannte Broker bieten eine recht aussagekräftige Dokumentation an, die den Einstieg in die Materie erleichtert. Neukunden sollen dadurch lernen und verstehen, wie das Trading mit Fremdwährungen funktioniert. Vielleicht ist auch die Möglichkeit gegeben, ein Demokonto einzurichten, um den Kauf und Verkauf online zunächst zu üben. So vorbereitet, können Einsteiger Schritt für Schritt ihre ersten Transaktionen im Bereich Foreign Exchange wagen, um mit etwas Glück schon bald den einen oder anderen kleinen Gewinn einzustreichen.

 

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit binären Optionen, Forex und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des Gesamtkapitals führen. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
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